Model, wie das klingt. Mir selbst war dies bis 2005 ein Begriff der eher in den Bereich der Träume gehörte
Nun bin ich selber eines, aber wie kam es dazu?
Es war 2005 als das „Ascherslebener Gesicht“ gesucht wurde. Es hat Bekannte von mir viel Überredungskunst gekostet, bis ich bereit war an diesem Wettbewerb teilzunehmen. So ganz umsonst war es auch nicht, denn ich belegte immerhin den 2ten Platz.
Was blieb war die Neugier – hier weiterzumachen.
Kurz gesagt, dies war der Anstoß dazu mit dem Modeln zu beginnen.
Es folgten mehrere kleinere Anläufe bis Ende 2006 / Anfang 2007 dann auch bekanntere Fotografen auf mich aufmerksam wurden. Durch sie konnte ich viele Erfahrungen und Referenzen sammeln.
In fremde, außergewöhnliche Rollen zu schlüpfen, etwas anderes zu verkörpern, ist für mich Faszination pur. In diesem Moment tauche ich in die vom Fotografen vorgegebenen Figuren ein. Als Model zu agieren ist für mich Spannung, Abwechslung, Bereicherung und Begeisterung in einem.
Stichwort Spannung: Körperspannung, Haltung sind wichtig in meiner Tätigkeit. Hier hilft mir eine 5 Jährige Erfahrung im Tanzsport. Richtig gelesen, ich habe 5 Jahre lang Standart- und Lateinamerikanische Tanzerfahrung gesammelt.
Dieses Training hilft mir auch heute zu 100% bei der Sache zu sein und entwickle während eines Shootings immer wieder selber neue Ideen.
Ich denke, so kann der Fotograf viele seiner Ideen verwirklichen und ich selbst aufgrund der möglichen Zusammenarbeit mit immer wieder neuen Menschen und Charakteren Erfahrungen sammeln, mich weiter entwickeln und neue Möglichkeiten und Dimensionen nutzen, um neue Ansichten zu entwickeln und meine Präsenz immer wieder neu zu definieren.
Nancy Neumann